Gefällt Ihnen eines meiner Bilder so gut, dass Sie es gerne ausdrucken und an die Wand hängen möchten? Kein Problem – über das Fotokunst-Portal seen.by können Sie meine Bilder in Museumsqualität als Fine Art Print, auf Alu-Dibond aufgezogen, hinter Acrylglas oder auf Leinwand bestellen. Einige Motive finden Sie bereits in meiner seen.by-Galerie. Wenn Sie ein gerne ein anderes Motiv ausdrucken lassen möchten, senden Sie einfach eine E-Mail an feedback[at]natur-fotografieren.de.
Aktuelle Motive auf seen.by:
Auch für 2012 habe ich wieder einen Foto-Kalender zusammengestellt. Das Thema lautet “Heimat – Wilde Landschaften”. Der Kalender hat das Format DIN A 3, ist auf hochwertigem Fotopapier (250g/m2) gedruckt und wurde in einer Kleinserie von 25 Stück von der Firma Laserline produziert. Er kostet 30 Euro inkl. Versand. Es sind noch wenige Exemplare verfügbar. Bei Interesse bitte melden unter feedback@natur-fotografieren.de.
Früher Morgen, Rathtrevor Beach; Canon EOS 5D Mark II, EF 4/17-40 L USM bei 17mm, 159s, F11, ISO 100, Manuelle Belichtung (B), Mehrfeldmessung
Dieses „Bild des Tages“ (BdT) habe ich in British Columbia im Westen Kanadas aufgenommen. Es entstand im Rathtrevor Beach Provincial Park an der Ostküste von Vancouver Island. Der Park mit Camping-Platz liegt direkt am Strand, so dass ich an diesem frühen Aprilmorgen wenigstens nur wenige Meter gehen musste, nachdem ich mich gegen 4:30 Uhr aus dem Schlafsack gequält hatte.
Das Ostufer Vancouver Islands liegt geschützt an der Strait of Georgia und ist daher nicht so wild und windumtost wie die Westküste, an die im Winter ungehindert die pazifischen Stürme branden. Dennoch findet man auch hier viel Treibholz, das durch seine von Wind und Wellen geformten Strukturen ein schönes Vordergrund-Motiv abgibt.
Die größte Herausforderung lag bei diesem Bild darin, den enormen Kontrast zwischen dem dunklen Wald und dem langsam heller werdenden Himmel zu bewältigen. Zum Glück ist der Dynamikumfang der Canon EOS 5D Mark II sehr gut und durch die Nachbearbeitung des Raw-Originals in Lightroom 3 lassen sich noch zusätzlich 1 bis 2 Belichtungsstufen „herauskitzeln“.
Um das Meer als weißen Schleier abbilden zu können, musste die Belichtungszeit sehr lang sein. Ich habe deshalb auf Blende 11 abgeblendet und mit einem grauen Neutraldichtefilter (B+W F-Pro ND 1,8 – 64x) den Lichteinfall weiter reduziert. Ich hätte zwar noch weiter abblenden können, aber da die förderliche Blende bei der Canon EOS 5D Mark II bei zirka 10 liegt, hätte das einen Schärfeverlust bedeutet. Natürlich war die Kamera auf einem Stativ fixiert, die Auslösung erfolgte mit dem Fernauslöser Canon RS-80N3 (bei Amazon kaufen). Die ungefähre Belichtungszeit habe ich ermittelt, indem ich zunächst ein korrekt belichtetes Bild ohne Graufilter erstellt haben. Dessen Belichtungszeit mal 64 genommen ergibt dann die Belichtungszeit mit Graufilter.
Rathtrevor Beach Detail
In Adobe Photoshop Lightroom 3 (bei Amazon kaufen) habe ich die RAW-Datei zunächst mit der Voreinstellung “Hamburg’s Funky Twist” entwickelt. Das Preset lässt sich gratis von der Webseite „Inside Lightroom“ herunterladen. Das Ergebnis sieht schon recht gut aus, allerdings gibt es bei einigen Baumwipfeln unerwünschte Artefakte (siehe Detail-Bild). Ich habe deshalb die Werte von „Wiederherstellung“ und „Aufhelllicht“ von jeweils „100“ auf „67“ bzw. „65“ reduziert. Mit “Datei –> Exportieren …” habe ich dann das Bild bereits auf die Ausgabegröße 800 x 533 px verkleinert (“Bildgröße –> in Bildschirm einpassen –> Lange Kange = 800 Pixel”) und mit “Ausgabeschärfe –> Schärfen für Bildschirm –> Standard” vorgeschärft.
Hier das Original:
Rathtrevor Beach, Original
In Adobe Photoshop CS5 (bei Amazon kaufen) habe ich mit “Korrekturen –> Tiefen/Lichter” die Tiefen um 11 Prozent angehoben. Dann habe ich das Bild mit Qualität = 10 wieder gespeichert.
Das Equipment
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Canon EOS 5D Mark II: Mit 21 Megapixel-Vollformat-Sensor die ideale Kamera für Landschaftsaufnahmen. Weitere Pluspunkte: Rauscharmut bei hohen ISO-Zahlen und Full-HD-Videofunktion. Bei Amazon kaufen.
Canon EF 4/17-40 L USM: Gutes Weitwinkel-Objektiv für die Landschaftsfotografie. Die relativ starke Verzerrung lässt sich in Lightroom leicht korrigieren. Bei Amazon kaufen.
Gitzo 1325: Carbon-Stativ mit hervorragendem Verhältnis von Gewicht und Stabilität; wird nicht mehr hergestellt, Nachfolgemodell: GT3531S. Bei Amazon kaufen
Novoflex Classic Ball 5 mit Q-Base: Sehr stabiler Kugelkopf aus deutscher Produktion; die Q-Base nimmt jede Arca-Swiss-kompatible Stativplatte auf. Bei Amazon kaufen
Blässhuhn-Baby im Regen; Canon EOS 7D, EF 4/500 L IS USM, 1/250s bei F4, ISO 1.600, Zeitautomatik, Mehrfeldmessung
Mit dem “Bild des Tages” (BdT) möchte ich ein neues Format einführen, in dem ich ein Foto mit seiner Entstehungsgeschichte und Verarbeitung genauer vorstelle.
Den Anfang macht das “Blässhuhn-Baby im Regen”. Laut Wetterbericht hätte es ein sonniger, trockener Tag werden sollen, und ich machte mich früh um 5 Uhr auf in den Nymphenburger Park. Ich war jedoch noch nicht richtig angekommen, da fing es an, wie aus Kübeln zu schütten. Ich war nicht begeistert, entschloss mich aber trotzdem ein wenig zu fotografieren. Das Blässhuhn-Baby (Eurasian Coot, Fulica atra) war von dem Wetter offensichtlich auch nicht begeistert.
Aufgrund des schlechten Wetters musste ich den ISO-Wert auf 1.600 hochdrehen, dennoch reichte es nur für ein 1/250 Sekunde. Deshalb ist das Blässhuhnjunge auch nicht hundertprozentig scharf.
In Adobe Photoshop Lightroom 3 habe ich die RAW-Datei zunächst mit der Voreinstellung “Allgemein – Kräftig” entwickelt. Da das Bild zu dunkel war, habe ich die Belichtung um +0,25 nach oben korrigiert und mit “Aufhelllicht” (+25) Struktur in die Schatten gebracht. Für mehr Dynamik habe ich den Schwarzwert auf 10 angehoben. Dann habe ich die Datei noch beschnitten, der Ausschnitt ist 3.706 x 2.470 Pixel groß, hat also noch zirka 50 Prozent der Originalauflösung.
Mit “Datei –> Exportieren …” habe ich dann das Bild bereits auf die Ausgabegröße 800 x 533 px verkleinert (“Bildgröße –> in Bildschirm einpassen –> Lange Kange = 800 Pixel”) und mit “Ausgabeschärfe –> Schärfen für Bildschirm –> Standard” vorgeschärft.
Hier das Original:
In Adobe Photoshop CS5 habe ich mit “Korrekturen –> Tiefen/Lichter” die Tiefen um 20 Prozent angehoben. Durch die hohe ISO-Zahl rauscht das Original ziemlich stark, deshalb habe ich das Bild mit Nik Dfine 2.0 entrauscht. Mit einer Ebenenmaske habe ich dann das eigentliche Motiv freigestellt und nur dieses auf der Hintergrundebene geschärft (Selektiver Scharfzeichner, Tiefenschärfe abmildern, Stärke: 97%, Radius: 0,6px). Dann habe ich das Bild auf die Hintergrundebene reduziert und mit Qualität = 10 gespeichert.
Das Equipment
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Canon EOS 7D: Mit 8 Bildern/s und einem schnellen und individuell einstellbaren Autofokus eine gute Wahl für die Tierfotografie. Weitere Pluspunkte: elektronische, einblendbare Wasserwaage, Full-HD-Video, hochauflösendes 3-Zoll-Display. Bei Amazon kaufen
Canon EF 4/500 L IS USM: Hervorragende Bildqualität bei hoher Lichtstärke, schneller, dank USM leiser Fokus.
Gitzo 1325: Carbon-Stativ mit hervorragendem Verhältnis von Gewicht und Stabilität; wird nicht mehr hergestellt, Nachfolgemodell: GT3531S. Bei Amazon kaufen
Novoflex Classic Ball 5 mit Q-Base: Sehr stabiler Kugelkopf aus deutscher Produktion; die Q-Base nimmt jede Arca-Swiss-kompatible Stativplatte auf. Bei Amazon kaufen
Wimberley Sidekick: In Kombination mit dem Kugelkopf lässt sich die Kombination aus Kamera und schwerem Teleobjektiv im Schwerpunkt fixieren und sehr leicht bewegen.
Natürlich gibt es in Finnland nicht nur Eulen – auch wenn diese im Mittelpunkt des „Owls of the Taiga Forest“- Workshop von Finnature standen, an dem ich im Juni 2011 teilgenommen habe. Die Eulen-Bilder finden Sie in einem eigenen Artikel. Hier nun, was wir “sonst noch so” fotografiert haben – Ohrentaucher (Horned /Slavonian Grebe, Podiceps aurita), Zwergmöwe (Little Gull, Larus minutus), Moorschneehuhn (Willow Grouse / Ptarmigan, Lagopus lagopus) & Co.:
Sperbereule / Hawk Owl, Surnia ulula - nicht im Bild: eine Milliarde Mücken
Eulen nach Athen tragen sei sinnlos, heißt es immer. Mindestens genau so sinnlos wäre es, die Nachtgreife nach Finnland zu transportieren – denn dort gibt es bereits acht Arten.
Aber nicht nur die Häufigkeit und Vielfalt an Eulen spricht für einen Foto-Trip ins Land der tausend Seen (eigentlich sind es ja über 200.000), sondern auch die geographische Lage des Landes: Weit im Norden gelegen reicht es über den Polarkreis, wo es im Sommer bekanntlich nie dunkel wird. Den Eulen bleibt also nichts anderes übrig, als im Hellen zu jagen – für Fotografen die einmalige Möglichkeit sie aktiv bei einigermaßen akzeptablen Lichtbedingungen abzulichten.
Genug Gründe also, um Anfang Juni 2011 am „Owls of the Taiga Forest“- Workshop von Finnature teilzunehmen. Die Gelegenheit war günstig, sorgte doch ein ausgesprochen gutes Mäuse- / Lemmingjahr für reichlich Eulennachwuchs (selbst die Schnee-Eulen in Norwegen brüten, was sie ungefähr alle 30 Jahre einmal tun, aber das ist eine andere Geschichte). Und so bestanden gute Aussichten, Sperbereule (Hawk Owl, Surnia ulula), Habichtskauz (Ural Owl, Strix uralensis), Bartkauz (Great Grey Owl, Strix nebulosa) Raufußkauz (Tengmalm’s Owl, Aegolius funereus) und Sperlingskauz (Pygmy Owl, Glaucidium passerinum) vor die Linse zu bekommen.
Leider hatte die gute Nahrungsversorgung und eine ausgesprochen lange Schönwetterphase auch ihre Nachteile: Nicht nur die Mücken und Gnitzen waren zwei Wochen früher dran als üblich, auch die Eulen waren schneller mit dem Brüten fertig, als es uns Recht war.
Wie bereits in dem Artikel über den Waldkauz erwähnt, verlassen junge Eulen schon vor dem flügge werden das Nest und sitzen dann als so genannte Ästlinge mehr oder weniger fotogen in der Gegend herum. Die Bindung der Altvögel an das Nest schwindet, und es wird dann sehr schwierig, diese zu beobachten, geschweige denn zu fotografieren.
Und so gibt es leider keine Bilder von ausgewachsenen Raufußkäuzen und überhaupt keine vom Habichtskauz – aber immerhin von Sperbereule, Bartkauz und Sperlingskauz – hier die Galerie:
Bei unserer Ungarn-Birdingtour durch die Nationalparks Kiskunsag, Hortobagy und Bükk machten wir drei Tage Station auf der Farm Lator. Die Farm von Rob de Jong und seiner Frau Barbara liegt direkt am Bükk-Nationalpark und ist zirka 1,5 Autostunden vom Hortobagy-Nationalpark entfernt.
Für Vogelfotografen hat Rob de Jong eigens ein Fotoversteck in seinem Obstgarten eingerichtet, der mit seinen alten Bäumen, der artenreichen Vegetation und zahlreichen Futterstellen ein Paradies für Vögel darstellt. Im Garten leben unter anderem fünf Spechtarten (Bunt-, Mittel-, Klein-, Grün-, Grauspecht und Wendehals), verschiedene Finkenarten wie Grünfink, Erlenzeisig, Stieglitz und Kernbeißer sowie Halsbandschnäpper, Mönchsgrasmücke und Nachtigall.
Obstgarten mit Fotoversteck
Das Versteck ist nach Osten ausgerichtet, so dass sich der Ansitz vor allem am Nachmittag lohnt. Am frühen Morgen sind die Lichtverhältnisse aber auch ok, so lange die Sonne nicht zu hoch steht und direkt in die Kamera scheint. Im Versteck ist gut Platz für zwei Fotografen – wollen mehr Personen mit Stativ und langem Tele fotografieren, wird es eng.
Die Bedingungen sind nicht ganz ideal, da ein Baum direkt vor dem Versteck steht und man von den Öffnungen im Netz nur jeweils einen Teil der Futterstationen im Blick hat. Es empfiehlt sich deshalb, mit zwei Kameras zu arbeiten, so dass man gegebenenfalls auch die zweite Seite abdecken kann.
Rob de Jong bietet auch einen Foto-Workshop sowie die Möglichkeit, diverse Fotoverstecke zu mieten. Weitere Infos finden sich auf seiner Webseite.
Mitten im Englischen Garten, direkt neben dem Seehaus zieht gerade ein Waldkauz (Strix aluco) ein Junges groß. Das Jungtier dürfte etwa 5 bis 6 Wochen alt sein. Die Käuzin (es brütet nur das Weibchen) muss also schon Mitte Januar mit dem Brüten begonnen haben. Das ist für Mitteleuropa sehr früh, allerdings beginnen Waldkäuze in Stadtgebieten laut Wikipedia bis zu einem Monat früher mit der Brut als Vögel im Wald.
Das Weibchen legt bis zu 7 Eier, typischerweise werden aber nur 1 bis 3 Junge groß. Die Jungen schlüpfen nach einer Brutzeit von 28 bis 30 Tagen. Sie verlassen nach 28 bis 35 Tagen noch flugunfähig das Nest. Dabei fallen sie häufig auf den Boden und klettern dann als so genannte “Ästlinge” in den nächsten Baum. Dort werden sie noch bis zum 100. Lebenstag gefüttert.
Ein Bitte an alle Besucher, die sich das Waldkauzjunge aus der Nähe ansehen wollen: Bitte halten Sie wenigstens 50 Meter Abstand und bedrängen Sie die Altvögel nicht. Bitte fassen Sie das Junge nicht an, auch wenn es sich auf dem Boden befinden sollte. Die Jungen können sehr gut klettern und finden bald wieder auf einen Baum zurück. Sie werden auch auf dem Boden gefüttert. Außerdem ist der Waldkauz sehr wehrhaft und attackiert Feinde, wenn sie seinem Jungen zu nahe kommen.
Nach Einbürgerungen in den 1980er und 1990er Jahren gibt es wieder einige kleine Herden des Waldbisons (Bison bison athabascae) in British Columbia. Eine davon kann regelmäßig am Alaska Highway zwischen Coal River und der Grenze zum Yukon Territory beobachtet werden.
Der Waldbison ist eine Unterart des Bison, der sich von der Prärie-Unterart (Bison bison bison) unter anderem durch sein größeres Gewicht (bis zu 900 Kilogramm) und eine etwas anderen Körperbau unterscheidet. So liegt der höchste Punkt des Waldbisons deutlich vor den Vorderbeinen, während er sich beim Prärie-Bison direkt über den Vorderbeinen befindet.
Waldbisons am Alaska Highway:
Nach Zahlen der IUCN gab es 2008 zirka 11.000 Waldbisons in elf Herden und rund 19.000 Prärie-Bisons in 54 Herden. Nach der exzessiven Jagd im 19. und 20. Jahrhundert, die den Bison an den Rand der Ausrottung gebracht haben, gefährden heute vor allem die genetische Vermischung der beiden Subspezies und Krankheiten wie Brucellose oder Tuberkulose die Unterarten.
Der Weißkopfseeadler (Haliaeetus leucocephalus, Bald Eagle) gehört mit bis zu 90 cm Größe, 6 kg Gewicht und einer Flügelspannweite von 2,30 m zu den majestätischten Greifvögeln Nordamerikas. Nicht umsonst ist er der Wappenvogel der USA.
Durch Habitatverlust, Bejagung, und vor allem durch Vergiftung mit dem Insektenvernichtungsmittel DDT wurde der Weißkopfseeadler in den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts an den Rand des Aussterbens gebracht. 1963 gab es nur noch 487 nistende Paare.
Nach dem Verbot der Jagd und vor allem der DDT-Nutzung erholten sich die Bestände rasch. 2006 brüteten in den USA wieder fast 10.000 Adler, der Gesamtbestand wird auf 70.000 Individuen geschätzt. Andere Quellen gehen von 100.000 Vögeln aus. Rund die Hälfte davon lebt in Alaska, ein weiterer Verbreitungsschwerpunkt mit rund 20.000 Individuen liegt in British Columbia.
Weißkopfseeadler sind eng mit dem europäischen Seeadler, Haliaeetus albicilla (White-tailed Eagle) verwandt. Wie dieser legt er im Durchschnitt ein bis drei Eier, aus denen nach 33 bis 36 Tagen die Jungen schlüpfen. Weißkopfseeadler brüten oft in riesigen Nestern, an denen sie jedes Jahr weiter bauen. In Florida wurden Nester mit drei Metern Durchmesser und drei Tonnen Gewicht gefunden.
Die meisten Bilder dieser Galerie stammen von zwei Nistplätzen in Whitehorse, der Hauptstadt des Yukon Territory. Beide Nester, an denen ich im Jahr 2006 fotografiert habe, waren bei meinem zweiten Besuch 2010 allerdings verloren gegangen. Bei Standort Nummer 1 nahe der Icy Waters Fish Farm, bauten die Adler eine neues Nest wenige hundert Meter vom alten Nistort entfernt. Der zweite Standort am Robert Service Way (auch als Southern Access Road bezeichnet) wurde zwar häufig von Adlern besucht, ein Nest gab es 2010 dort aber nicht.
Die Neststandorte an der Icy Waters Fish Farm 2010 und am Robert Service Way 2006:
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